Klassische Massage

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Eine der ältesten und beliebtesten Behandlungsmethoden ist die Massage. Dabei werden vom Masseur gezielt Druck, Zug und Dehnung auf Muskeln, Bänder und Sehnen ausgeübt. Durch die Massage kommt es zu einer Steigerung der Durchblutung, Muskelverspannungen werden reduziert, die Lymphe und das Blut fließen wieder besser.

Da bei der Massage die Nervenzellen ebenfalls stimuliert werden, entsteht eine reflektorische Wirkung auf das vegetative Nervensystem, was einen positiven Aspekt auf Leistung und Regeneration hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Massage ist die Entspannung. Mit einer guten Massage können Sie effektiv ihren Alltagsstress reduzieren, Schmerzen lindern und sich hier und da eine kleine Auszeit der besonderen Art gönnen. Nehmen Sie sich die Asiaten als Vorbild, die regelmäßig zur Massage gehen. Es tut einfach nur gut, einmal richtig „durchgeknetet“ zu werden. Sie werden sich danach viel besser fühlen.

Ich stecke in die Massage mein ganzes Herzblut. Sie besteht aus einer klassischen Rückenmassage plus einer speziellen von mir entwickelten Fußmassage. Letztere ist eine Mischung aus der Fußreflexzonenmassage und Akupressur der wichtigsten Akupunkturpunkte am Fuß. Generell verwende ich bei jeder Massage heiße Steine (außer im Hochsommer und auch nicht bei der mobilen Massage), Vibration zur Lockerung der Rückenstrecker, eine pulsierende Schröpfkopfmassage über die Rückenstrecker und Massageöle mit besonderen ätherischen Ölen. Zu letzterem habe ich einen besonderen „Nervenbalsam“ - eine Spezialmischung aus dem Allgäu, die eine Apotheke speziell für mich anfertigt. Dieser Nervenbalsam hat sich als besonders wohltuend für das Nervensystem herausgestellt.

Denken Sie bitte auch an die vielen kleinen Aufmerksamkeiten, die Ihnen gegeben werden sollten: Liegen Sie auf einer Heizdecke – was in der kühlen Jahreszeit großartig entspannt. Gibt es ätherische Öle, die den Raum beduften, und gibt es entspannende Musik? Spricht Sie die Einrichtung des Studios an und stimmt die Kleidung des Therapeuten? Wird Ihnen im Vorgespräch eine Tasse Tee angeboten? Diese 6 Komponenten sind zwar kein Muss, aber unterbewusst werden Sie diese kleinen Aufmerksamkeiten zu schätzen wissen – vergleichbar mit einem Glas Wein, dessen Komponenten Sie ebenfalls nicht genau beschreiben können. Aber das Gesamtpaket rundet das Erlebnis ab.

Unter „Ganzheitlicher Massage“ verstehe ich, dass der Masseur nicht nur Muskelverspannungen bearbeitet, sondern in einem ganz kurzem Vorgespräch ermittelt, was Ihnen wichtig ist: Lieben Sie die sanfte Berührung oder eher kräftige Massagegriffe? Haben Sie eine Vorerkrankung? Ein ganzheitlicher Therapeut kennt die inneren Verbindungen von Haut-Organ-Emotion und kann so Einfluss darauf nehmen, falls gewünscht.

Grundsätzlich führe ich vor der ersten Massage eine kurze, kostenlose Irisdiagnose durch. Falls Sie verspannt sind oder Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen haben, gibt mir ein kurzer Blick mit Hilfe des Irismikroskops in ihre Augen den ersten Hinweis, woran es liegen könnte: Leiden Sie an einer Übersäuerung – erkennbar an einer weißlichen Verfärbung des Irisblattes –, haben Sie mit einer Fehlstellung der Wirbelsäule zu tun – erkennbar an der Form des Pupillenrandes – oder haben Sie ein Stoffwechselproblem, das man u.a. an aufgelagerten Farbpigmenten auf dem Irisblatt erkennt. Diese und weitere Indikationen können u.U. auch Muskelschmerzen verursachen. Selbstverständlich mache ich Ihnen auch einen Vorschlag, was man dagegen tun kann.

Außerdem ist das Vorgespräch von wenigen Minuten wichtig, um erstmal herunterzukommen – schließlich haben Sie sich in der Regel durch den Verkehr gequält und sind unbewusst erst mal gestresst.

Wichtig ist, dass der Masseur am Anfang der Massage nicht mit zu viel Öl arbeitet, da er sonst zu sehr über die Haut gleitet und streicht, den darunter liegenden Muskel jedoch nicht richtig fassen und bearbeiten kann.

Bei vorliegenden Schmerzen wird oft schon nach einigen Sitzungen eine Verbesserung erzielt. Ist jedoch nach einigen Sitzungen keine Schmerzlinderung zu spüren, liegt die Ursache womöglich in einem anderen Bereich, z. B. im energetischen – siehe Akupunktmassage.

Noch ein Wort zur „Ganzkörpermassage“: Für eine richtig gute Rückenmassage brauche ich mindestens 30 Minuten. Für die anschließende Vibration, pulsierende Schröpfkopfmassage und heiße Steine mindestens 15 Minuten. Für die Rückseite beider Beine 10 Minuten und für eine abschließende gute Fußmassage 15 Minuten. Das ist mein Angebot für die klassische Massage, für die ich fast jeden begeistern kann. Macht zusammen etwas mehr als eine Stunde. Nun fehlen für eine Ganzkörpermassage aber noch Vorderseite Beine, die Bauchmassage, Arme und Hände und Kopf und Gesicht. So viel zum Thema Ganzkörpermassage, die vielfach für 60 Minuten angeboten wird. So etwas kann meiner Meinung nach keine gute Leistung sein. Eine gute Ganzkörpermassage muss mindestens 2 Stunden dauern. Das obligatorische Vorgespräch von ca. 5 bis 10 Minuten beim Erstbesuch ist in dieser Rechnung noch nicht mit einbezogen.

Für den Erstbesuch in einer Massagepraxis (und dies gilt auch für die vielen asiatischen Massagesalons), gibt es meiner Meinung nach einige Mindestanforderungen. Wichtiges Kriterium ist natürlich eine gute Ausbildung, sowie auch die Motivation, eine gute Leistung abzuliefern. Aber auch auf folgende Punkte sollten Sie achten:

  • Gibt es ein Vorgespräch? (falls gewünscht)
  • Werden beim Erstbesuch die Kontraindikationen besprochen? Gibt es Vorerkrankungen?
  • Gibt es eine Betriebshaftpflicht? (Diese ist für Heilpraktiker obligatorisch)
  • Werden Schwerpunkte gesetzt und vorher besprochen? (Z. B. Nacken, Schulter, unterer Rücken, Füße etc.)
  • Wird besprochen, ob Sie die Massage fest, mittel oder sanft haben möchten?
  • Werden Sie vorher gebeten auf die Toilette zu gehen, um ihre Blase zu entleeren?
  • Stimmt die Hygiene? Wäscht sich der Masseur vor der Behandlung die Hände?
  • Ist der Masseur ganz bei Ihnen oder unterhält er sich während der Massage mit anderen Kollegen, oder unterbricht er gar die Massage wenn das Telefon klingelt oder ein neuer Patient die Praxis betritt?
  • Arbeitet der Masseur ganz entspannt ohne Zeitdruck, oder spüren Sie an seinen Bewegungen und Griffen, dass der nächste Patient schon wartet?