Taping

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Die Behandlung mit selbstklebenden Verbänden wurde schon vor ca. 3000 Jahren praktiziert. Bei der heutigen Form des Tapings handelt es sich um eine Symptom-Behandlung, in deren Vordergrund zunächst die Schmerzlinderung steht. Nachdem der Befund erstellt worden ist, können dabei fünf unterschiedliche Arten des Tapings angewandt werden:

  • Faszientechnik
  • Korrekturtechnik
  • Ligasmenttechnik
  • Lymph- und Muskeltechnik

Neben der Schmerzreduktion wird das Taping dabei gezielt zur Regulierung der Muskelfunktion eingesetzt. Weitere Behandlungsfelder sind die Unterstützung gereizter und geschädigter Sehnen und Bänder sowie der Gelenke. Zur Verbesserung der Blutzirkulation und des Lymphflusses kann das Taping ebenfalls eingesetzt werden.

Das Tape besteht aus ca. 5 cm breiten, elastischen, selbstklebenden Baumwollstreifen. Damit diese gut haften, sollten die zu behandelnden Stellen frei von Cremes, Fettrückständen oder Salben sein. Die Tape-Bänder werden nach dem Anlegen ca. 4 bis 7 Tage getragen. Nach diesem Zeitraum werden die Bänder erneuert. Die Behandlungsdauer variiert dabei je nach Befund – die meisten Anwendungen dauern mehrere Wochen, bei chronischen Erkrankungen kann eine Anwendung über mehrere Monate nötig sein.

Da die Tape-Bänder für eine Tragedauer von 7 Tagen konzipiert sind, kann man damit beruhigt duschen und baden. Saunagänge sind dagegen nicht möglich.

Angewandt wird das Taping unter anderem bei:

  • Gelenkschmerzen
  • Beschwerden der Achillessehne
  • Rückenschmerzen
  • Schwellungen
  • Muskelzerrungen
  • Schulter- und Wirbelsäulenbeschwerden
  • Kniebeschwerden
  • Hexenschuss
  • Gelenkarthrose
  • Tinnitus
  • Blutergüsse
  • Kopfschmerzen