Fußreflex­zonen­massage & weitere med. Massagen

  • Fußreflexzonenmassage & weitere med. Massagen
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Bei der Fußreflexzonenmassage gehen wir davon aus, dass eine Wechselwirkung zwischen bestimmten Zonen am Fuß und Organen, Muskeln, Knochen bis hin zum Gehirn besteht. Bei den Fußreflexzonen verhält es sich ähnlich wie bei den wissenschaftlich belegten Nervenverbindungen der Reflexzonen am Rücken. Da die wissenschaftliche Existenz der Fußreflexzonen jedoch bisher nicht nachgewiesen ist, sprechen wir nicht von einer Fußreflexzonentherapie, sondern von einer Fußreflexzonenmassage und sehen diese im Bereich der sogenannten Wellnessmassagen.

Bei der Fußreflexzonenmassage sind bestimmte Bereiche bestimmten Organen oder Geweben zugeordnet. Schmerzen bestimmte Bereiche, lässt das dem Therapeuten Rückschlüsse auf Störungen oder Erkrankungen zu. Da sich vom Fuß bis zu den einzelnen Organen über 6.000 Nervenenden ziehen, kann man über den Fuß reflektorisch jedes einzelne Organ erreichen.

Durch Massieren der Reflexzonen übt der Therapeut dabei einen Reiz aus, der Selbstheilungskräfte anregende Signale an das bestimmte Ziel, z. B. Organ oder Gewebe, sendet.

Angesprochen werden bei der Massage also ebenfalls die sogenannten Probriorezeptoren. Diese stehen in Verbindung mit dem Gehirn, da sie die Signale, die unter anderem für die Gleichgewichtsfindung zuständig sind, weiterleiten. Auch die zu dem Bindegewebe gehörenden Faszien können hierbei eine wichtige Rolle einnehmen.

Die Fußreflexzonenmassage ist eine wunderbar entspannende medizinische Massage. Neben den durchblutungsfördernden Effekten konnten in Studien schmerzlindernde Effekte bei Rheuma und Kniearthrose nachgewiesen werden. Die Fußreflexzonenmassage hat zudem eine angstlösende und beruhigende Wirkung.

Veränderungen am Körper gehen naturheilkundlich langsamer vonstatten als mit schulmedizinischen Medikamenten. Bitte erwarten Sie daher nicht zu viel von dieser Massageart – es gilt auch hier wie bei vielen anderen naturheilkundlichen Therapien: Steter Tropfen höhlt den Stein. Um medizinische Erfolge erzielen zu können, bedarf es bei dieser Massageform häufigerer Anwendung.

Akupunktmassage

  • Akupunktmassage

Bei der Akupunktmassage handelt es sich um eine energetisch-ganzheitliche Behandlungsmethode, die nicht ausschließlich auf spezielle Krankheitssymptome gerichtet ist, sondern Störungen des gesamten Organismus’ zu lindern vermag.

Entwickelt wurde die Akupunktmassage von dem Masseur Willy Penzel auf Grundlage der chinesischen Energielehre in Verbindung mit der klassischen Akupunkturlehre, als Kombination aus energetischer und physikalischer Therapie. Man spricht dabei auch von einer Regulationstherapie, an deren Beginn der energetische Befund des Patienten steht.

Bei der Behandlung werden die Selbstheilungskräfte des Körpers durch Energieverlagerungen aktiviert und der Energiehaushalt reguliert. Bei dieser Form der Spannungsausgleich-Massage wird entlang der Meridiane mit Streichungen oder Massagestäbchen gearbeitet, wobei auch die Akupunkturpunkte ohne Einsatz von Nadeln stimuliert werden.

Diese Behandlung eignet sich insbesondere für sogenannte Störfelder wie Vernarbungen sowie bei funktionellen Störungen – hierbei ist die Wirbelsäulenbehandlung ein wichtiger Bestandteil. Auch Verdauungsstörungen, hormonelle Störungen und Herz-Kreislauf-Probleme gehören dazu.

Weitere therapiefähige Symptome sind Störungen des Bewegungsapparates, z. B. rheumatische Erkrankungen, Bewegungseinschränkungen, vegetative Störungen wie Nervosität, Unruhe, Reizdarm und Reizblase, sowie in der Schmerztherapie Schmerzen, die beim Patienten bisher nicht therapierbar waren: chronische, neurologische und postoperative Schmerzen. Und dies selbstverständlich auch immer unter dem Aspekt der Reduzierung eventuell eingenommener Schmerzmittel.

Die Akupunkt-Massage eignet sich zudem sehr gut zur Schwangerschaftsbegleitung, da sich das Wohlbefinden der Mutter positiv auf das Kind ausübt. Typische Beschwerden wie Müdigkeit und Übelkeit können gemildert werden und möglicherweise sogar die Entbindung erleichtert werden.

Segment- und Bindegewebsmassage

  • Segment- und Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist eine reflektorische Therapie gegen Schmerzen und Durchblutungsstörungen etc. Sie wurde 1929 von Elisabeth Dicke, einer Krankengymnastin, erfunden. Man wollte Ihr schon ein Bein amputieren, daher behandelte sie sich selber, erfolgreich nach einer speziellen Technik.

Mit dem Mittelfinger werden mit einer „Anhaktechnik“ ziehende und schneidene Griffe nach einem genau festgelegten Muster auf der Haut gezogen – es ist also kein Vergnügen. Man kann die Bindegewebsmassage auch als leicht schmerzhaft bezeichnen.

Sie ist keine Behandlung für das Bindegewebe, z.B. Cellulite, aber auch hier gibt es eine Möglichkeit, z.B. die pulsierende Schröpfkopfmassage. Laienhaft und vereinfacht ausgedrückt (um Ihnen das System verständlich zu machen): Stellen Sie sich vor, man würde aus ihrem Körper quer eine Scheibe herausschneiden. In diesem Stück befinden sich Knochen, Sehnen, Blutgefäße, Nervenzellen und Muskeln etc. Es ist also alles mit allem verbunden im jeweiligen Segment (der Scheibe). Behandele ich die Haut, erreiche ich auch die entsprechenden inneren Organe reflektorisch.

Oder umgekehrt kann auch eine Organfehlfunktion ein Hautzeichen auslösen. Die Bindegewebsmassage ist unter den Ärzten nicht mehr so präsent, deswegen wird sie nicht mehr verschrieben. Schade, denn sie ist eine hervorragende Möglichkeit gegen Schmerzen. Bei einer Schmerztablette haben Sie Nebenwirkungen, für die Sie evtl. eine weitere Tablette brauchen. Ich hatte eine Patientin, die mir sagte, sie nehme 20 Medikamente und kein Arzt könne ihr sagen, welche Krankheit sie habe.

Ich führe die Bindegewebsmassage nach Reinhard Kupich mit dem Pneumatron durch. Das Pneumatron ist ein Gerät, mit dem das Schröpfen perfektioniert wurde. Das Gewebe wird wie beim Schröpfen angesaugt und dann wieder entlastet. So wird das Gewebe sehr intensiv durchgewalgt und bearbeitet. Die Haut verfärbt sich rosa und wird optimal durchblutet.